Bei meiner Serie abstrakter Skulpturen aus Stahlschrott wie den Mädchenköpfen interessiert mich die Linie im Raum, zu der ich erst über einen langjährigen Umweg und in Auseinandersetzung mit der Zeichnung gefunden habe. Zusammen gesetzt sind diese Schweißarbeiten aus vielen kleinen Stahlplatten, die ich nicht – wie bei abstrakten Stahlskulpturen üblich – aus Neumaterial schneide, sondern aus bereits verformtem Alteisen. Mit dieser mir eigenen Arbeitsweise finde ich in den Skulpturen zu Rhythmus und Bewegung. Und auch die Oberfläche von zum Teil tief verrostetem Stahl verleiht der Skulptur Lebendigkeit.
— Chris Kircher